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Einladung zum „Tag des offenen Denkmals“

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V. lädt zum „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September 2022 in das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof, Am Kitzenhof 4, ein.
Im Museum kann von 13.00 bis 18.00 Uhr auch die Sonderausstellung „40 Jahre Geschichtlicher Arbeitskreis Gonzenheim“ besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Außerdem beginnt um 13.30 Uhr am Museum unter der Leitung von Heinz Humpert ein ca. einstündiger Stadtteilspaziergang bei dem die Teilnehmer Bekanntes und weniger Bekanntes von Gonzenheim sehen und hören können. Anschließend gibt es in der Schultheißenstube des Vereinshauses Kaffee und Kuchen, und es bietet sich Gelegenheit, dass sich die Anwesenden über das Gesehene und Gehörte austauschen und so auch miteinander ins Gespräch kommen können.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 05. September 2022 ist erforderlich und zwar unter e-mail: ed.xmgnull@hcirneh.r.tsnre oder Telefon 06172/ 453036

40 Jahre „Geschichtlicher Arbeitskreis Gonzenheim e. V.”

Heinz Humpert

Blick auf eine Ausstellung mit allerlei altem Ackergerät

Im Jahre 1982 feierte die Stadt Bad Homburg ihr 1200-jähriges Bestehen. Auch der Stadtteil Gonzenheim war in diese Feierlichkeiten involviert. Einige engagierte Bürger halfen tatkräftig mit, den Gunzosaal im Vereinshaus Gonzenheim für die Feierstunde zu gestalten. So wurden viele historische Fotos gezeigt, Exponate der alten Volksschule, aus der Landwirtschaft und dem alltäglichen Leben, Modelle verschiedener Gonzenheimer Gebäude und das Handelsschiff „Gonzenheim”. Auch wurden Gonzenheimer Vereine vorgestellt, wie z.B. die Egerländer Gmoi, die Feuerwehr, der Gesangverein und der Obst- und Gartenbauverein. Ein Malwettbewerb für Kinder mit Preisverleihung fand sehr großen Anklang. 

 Diesen engagierten Bürgern hat die Arbeit mit der Geschichte Gonzenheims so viel Spass gemacht, dass sie beschlossen, die Arbeit weiterzuführen. Sie gründeten einen Verein und nannten sich „Geschichtlicher Arbeitskreis Gonzenheim”. Die Mitglieder dieses Arbeitskreises trafen sich regelmäßig und arbeiteten die Geschichte Gonzenheims auf, indem sie viele Geschichtsartikel in Broschüren veröffentlichten. Die erste Broschüre erschien mit dem Titel „Gonzenheim – Vom Dorf zum Stadtteil”. Bisher sind 25 Broschüren veröffentlicht worden und anlässlich des 40-jährigen Jubiläums wird es eine neue Broschüre geben. Im Laufe der Jahre wurden viele Exponate gesammelt, welche von Gonzenheimer Bürgern gesponsert wurden und in einem Lagerraum im Gonzenheimer Vereinshaus gelagert wurden.

2007 erhielt der Arbeitskreis den Zusatz e.V. und wurde als gemeinnütziger Verein anerkannt. Die Mitgliederzahl stieg allmählich an und auch die Exponatensammlung wurde immer umfangreicher. Man arbeitete nun stetig darauf hin, dass in Gonzenheim ein Heimatmuseum entstehen soll. Schnell wurde ein passendes städtisches Gebäude in der Straße Am Kitzenhof 4 gefunden und die Stadt Bad Homburg hat dieses Gebäude als Heimatmuseum hergerichtet. Das Gebäude ist ein historisches, über 400 Jahre altes Gebäude (erbaut 1619) und steht unter Denkmalschutz. Am 18. Mai 2013 wurde das Heimatmuseum Gonzenheim feierlich eröffnet. Der Geschichtsverein ist der Betreiber dieses Museums. 

Das Museum ist barrierefrei (Aufzug) und hat sechs Räume mit über 130 m² Ausstellungsfläche, verteilt auf zwei Stockwerke. Zu sehen sind: Ortsentwicklung, Früh- und Zeitgeschichte, Landwirtschaft und Handwerk, Gastwirtschaften, Vereinsleben und ein Raum mit jährlich wechselnden Sonderausstellungen. Bisherige Sonderausstellungen waren „Patenschaft Marienbad – Bad Homburg, Marienbader Siedlung in Gonzenheim”; „Eberhard Quirin zum 150. Geburtstag”; „Puppenwelten aus der Zeitvon 1900 bis 2000”; „Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit”; „Künstler sehen Gonzenheim”; „400 Jahre Kitzenhof”; „Bilder zur Konfirmation und Erstkommunion aus Gonzenheimer Familien”; „Schulen in Gonzenheim”. Die Sonderausstellung in diesem Jahr bezieht ich auf das Jubiläum des Geschichtsvereins. 

Außerdem sind im Treppenhaus viele Bilder des Gonzenheimer Malers und Radierers Eberhard Quirin zu sehen. Einige Highliths der Dauerausstellung sind das Frankengrab eines fränkischen Kriegers, der im 7. Jahrhundert gelebt hat und in Gonzenheim ererdigt wurde, und das Modell eines von fünf Handelsschiffen „Gonzenheim”, welche für eine Bremer Reederei auf den Weltmeeren gefahren sind. Weitere Ausstellungsstücke sind landwirtschaftliche Geräte wie z. B. eine Dezimalwaage, ein Pflug, ein Kartoffelkorscht, Flößmesser und ein Köpfmesser; Werkzeuge aus Gonzenheimer Handwerksbetrieben wie z. B. Onduliereisen mit Erhitzer und Warmhalter, Schillerlockenstab, Dreifuß, verschiedene Hobel und vieles mehr.

Zu besichtigen ist das Museum jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr, außer in den hessischen Ferienzeiten. Zusätzlich kann man außerhalb dieser sonntäglichen Öffnungszeiten, auch während der Ferienzeit, telefonisch einen Besichtigungstermin vereinbaren unter 0 61 72-45 30 36 oder 0 61 72-45 01 34.

Der Geschichtsverein veranstaltet auch viele Events, sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die Vereinsmitglieder. So zum Beispiel Ortsrundgänge, Flurbegehungen und Frankentag für alle Bürger. Für unsere Mitglieder werden Gonzenheimer Abende im Vereinshaus, das Bachschusterfest und vieles mehr veranstaltet.

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim hat gemeisam mit dem Stadtarchiv Bad Homburg im Jahr 2017 das Faltblatt „Ortsrundgang Gonzenheim” entwickelt. Hier sind 23 Anlaufpunkte im alten Ortskern beschrieben und bei jedem dieser Anlaufpunkte wurde eine Gedenktafel aufgestellt. Die Einweihung dieses Ortsrundganges geschieht durch Herrn Oberbürgermeister Hetjes am Karfreitag, 15.4.2022, um 13 Uhr 30. Nach dieser Einweihung gibt es einen kurzen Ortsrundgang, der im Vereinshaus bei Kaffe und Kuchen endet.

Sonderausstellung in der Sparda Bank Bad Homburg

Auf Anregung des Direktors Herrn Sven Bergner findet dieses Ereignis in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Während der Sommerferien, wenn das Heimatmuseum Gonzenheim geschlossen hat, werden in der Sparda Bank Bad Homburg Exponate aus dem täglichen Leben ausgestellt, die teilweise über 100 Jahre alt sind. Es sind Gegenstände, die das Bank-Personal in Erstaunen versetzte, weil sie es noch nie gesehen hatten und deren Funktion sie nicht kannten. Der Aufbau der 20 Exponate erinnerte wahrlich an die Fernsehsendung „Dings vom Dach“.
So findet man bei einem Bankmitarbeiter aus der Schusterwerkstatt einen Leistenzieher, mit dem der Schuster den Leisten aus dem fetriggestellten Schuh gezogen hat. Auf dem Dreifuß wurde dann die Sohle angebracht und mit dem Brenneisen geglättet.

Auch ein altes Bügeleisen ist zu bewundern, welches mit glühender Kohle erwärmt wurde und wo der Rauch durch einen Kamin am Bügeleisen abziehen konnte.
Sehr aufwändig war das Verkorken von Flaschen. Hierzu gab es einen Handverkorker aus Holz, der ebenfalls ausgestellt ist. Neben einer alten mechanischen Rechenmaschine mit Handkurbel ist auch ein altes Grammophon mit einer Schellackplatte zu bewundern. Der Antrieb des Grammophons wird mit einer Handkurbel aufgezogen, bis 78 Umdrehungen pro Minute erreicht sind.

Nicht zu verwechseln mit einer Sense, wie ein Mitarbeiter vermutet hatte, ist der Latwersch-Rührer. Dieser wurde verwendet, wenn das Pflaumenmus in einem großen Kochkessel unter ständigem rühren hergestellt wurde.
Zur Erinnerung an die Ausstellungen in 2018 und 2019 sind in großen Bilderrahmen etliche Fotos zu sehen. Aus der Inflationszeit der 1920er Jahre sind einige Geldscheine ausgestellt, u.a. in Höhe von über 1 Million Mark.
In den Schaufenstern der Bank kann man einen alten Fotoapparat für Rollfilme, eine alte Küchenwaage und eine Bettwärmeflasche bewundern. Man sieht auch zwei Oduliereisen, Brennscheren, die ab ca. 1910 zur Lockenherstellung der Damen verwendet wurden. Waffeln wurden damals in Wende-Waffeleisen hergestellt, die über offenem Feuer des Küchenherdes erwärmt wurden. Ein besonderer Hingucker sind Waschschüsseln mit Kanne aus der Zeit, als es noch kein fließendes Wasser gab.

Diese Gegenstände sind in der Bank zu den Banköffnungszeiten nun durchgehend zu bestaunen.

Zur Eröffnung der Ausstellung übergab Herr Bergner aus Mitteln des Gewinn-Sparvereins bei der Sparda-Bank Hessen eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den „Geschichtlichen Arbeitskreis Gonzenheim e. V.“, der sich als Betreiber des Heimatmuseums Gonzenheim auch um das Auffinden, die Aufbereitung sowie den Erhalt des historischen Kulturguts kümmert. Sichtlich erfreut nahmen dessen Vorsitzende Ernst Henrich und Heinz Humpert den Spendenbrief mit Dank entgegen.

Exkursion in das Amtsdorf Gonzenheim in
der ehemaligen Landgrafschaft Hessen-Homburg

Der Förderverein Kreisarchiv des Hochtaunuskreises und der Verein für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg hatte für Samstag, 31. Juli 2022 anlässlich der Gründung der Landgrafschaft Hessen -Homburg vor 400 Jahren zu einer Exkursion in die ehemaligen vier Homburger Amtsdörfer eingeladen. Gonzenheim war eines der vier Amtsdörfer, hier lebten 1622 nur 53 Personen, zum Ende der Landgrafschaft im Jahr 1866 sollen es 458 Einwohner und etwa 65 Häuser gewesen sein.

Bei einer Führung durch den Ortskern erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die Ortsgeschichte von Gonzenheim mit Schwerpunkt auf vorhandene Spuren der Landgrafenzeit.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Ernst Henrich am Gonzenheimer Museum im Kitzenhof ging es zum Haus Alt Gonzenheim 20, wo Heinz Humpert ausführlich über das Schicksal von Conrad und Gertrud Lorey berichtete, die damals in dem Anwesen wohnten. Gertrud Lorey wurde im Oktober 1654 in Homburg als Hexe hingerichtet.

Die weitere Führung übernahm Karin Henrich, es ging zur ev. Kirche. Im Jahr 1838 war die damalige Kirche in einem schlechten Zustand, vor allem der 1686 erbaute Turm war baufällig, ein Neubau war wünschenswert. Die finanzielle Lage der Gemeinde war schlecht, deshalb bat Pfarrer Rühl die Landgräfliche Regierung um „Genehmigung zur Erhebung von Kollekten im In- und Ausland“. Es kamen Spenden aus dem In- und Ausland und auch der Landgraf schickte Geld, so dass 1845 der neue Turm gebaut werden konnte.

Erst 1877 konnte der Kirchenbau mit einem neuen Kirchenschiff vollendet werden.

Im 17. / 18. Jahrhundert waren zwei Gonzenheimer Gutshöfe im Besitz der Landgrafschaft Hessen-Homburg. Das kleine Brendel-Hattsteinische Gut stand damals unterhalb des 1724 erbauten alten Pfarrhauses in der Kirchgasse und war zuerst im Eigentum der Familie Brendel, dann der Frau Judith von Hattstein und ging durch Kauf an den Landgraf Friedrich II. über.

Landgraf Friedrich II. ließ 1694 eine neue Mühle, die Herrschaftliche Mühle, neben dem Weg nach Seulberg am Kirdorferbach bauen. Das Anwesen bestand aus Wohnhaus, Scheuer, Ställen und Mühle mit zwei Mahlgängen. Die Mühle gehörte später lange Jahre der Müllersfamilie Schudt. Anfang der 1960erJahre wurden alle Gebäude abgerissen.

Weiter ging es zum Feuerwehrgerätehaus, Dort stand bis 1972 das erste zweigeschossige Gonzenheimer Schulhaus. Im Jahr 1770 hatte Gonzenheim nur eine kleine Schulstube, die sich auch noch in einem schlechten Zustand befand. Die Gemeinde hatte kein Geld für einen Schulneubau und wandte sich an Landgraf Friedrich V. Für ihn war die Schulerziehung eine wichtige staatliche Angelegenheit. Er ordnete den Schulneuban an und gewährte auch noch einen finanziellen Zuschuss.

Der größere Gutshof stand etwa auf dem Gelände, das von den heutigen Straßen Alt Gonzenheim, Frankfurter Landstraße und Holzhäuser Straße begrenzt wird. Es war der Kartäuserhof, der ursprünglich durch Schenkung in den Besitz des Kartäuserklosters auf dem Michaelsberg in Mainz ging und 1629 von Landgraf Friedrich I. gekauft wurde. Es war ein großes umschlossenes Vierkantgebäude zu dem Äcker und Wiesen, Obst- und Weingärten sowie Teile des Schafhofes und eine Schmiede gehörten. Im Jahr 1797 wurde durch einen Großbrand der gesamte Kartäuserhof und mehrere nahestehende Hofreiten vernichtet.

Nun übernahm noch einmal Heinz Humpert den letzten Teil des Ortsrundganges. Es ging zur Landgräflich Hessischen Grenzsäule, die an der Ecke Frankfurter Landstraße / Alte Weinstraße steht. Im Jahr 1857 wurden im Amt Homburg vier Grenzsäulen aufgestellt, von denen zwei im Original noch erhalten sind, nämlich diejenigen, welche frühere Grenzpunkte zum Herzogtum Nassau markierten: Die Säule an der Saalburg ist die einzige, die ihren originalen Standort beibehalten hat, die Säule, die an der Landstraße nach Oberursel stand, befindet sich heute an der Regionalparkroute. Die dritte Säule stand an der früheren Grenze zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt zwischen Gonzenheim und Ober-Eschbach. Die jetzige Säule ist eine Nachbildung und wurde auf Initiative des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim im Jahr 1991 aufgestellt. Die vierte Säule, die zwischen Köppern und Ober-Rosbach bei dem Beinhardshof stand, ist verschwunden. Die Wappen der Säulen waren ursprünglich farbig anagelegt.
Nach dem Tod des letzten Landgrafen im Jahre 1866 wurde an den Säulen in Gonzenheim und Köppern der Hessische Löwe durch den Preußischen Adler ersetzt.

Kennst Du Deinen Ort?

Vor kurzem erschien in der Bad Homburger Woche wieder unser Rätsel „Kennst Du Deinen Ort?“. Aus den richtigen Lösungen wurde die Gewinnerin durch Los ermittelt. Frau Claudia Germer aus Gonzenheim wusste, dass „Am Kitzenhof 4“ die postalische Anschrift des Heimatmuseums Gonzenheim ist und das Museum sich im 1619 erbauten Gebäude befindet.

Der 2. Vorsitzende Heinz Humpert überreichte Frau Claudia Germer den Gewinn in Form von zwei Broschüren des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim.

Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim 2021

Die Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim konnte coronabedingt erst am 02. Juli 2021 im Gunzosaal des Vereinshauses Gonzenheim stattfinden. Der 1. Vorsitzende Ernst Henrich erwähnte in seinem Geschäftsbericht 2020, dass wegen Corona keine Treffen und Versammlungen stattfanden und das Museum zeitweise nur nach telefonischer Terminabsprache besucht werden konnte. Er erinnerte an die Sonderausstellung 2020 „Bilder zur Konfirmation und Erstkommunion in Gonzenheimer Familien“.

Gegen den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2020 gab es keine sachlichen und rechnerischen Einwände. Die Kassenprüfer erwähnten besonders die vorbildliche Arbeit des Kassierers Günter Konradi.

In der Jahreshauptversammlung wurden der 1. Vorsitzende Ernst Henrich, der 2. Vorsitzende Heinz Humpert, der Kassierer Günter Konradi und die Schriftführerin Karin Henrich in ihren Ämtern bestätigt.

Herr Horst-Günter May wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft und vor allem für seine Mitarbeit im Geschichtlichen Arbeitskreis Gonzenheim e.V. mit der Ehrennadel in Silber und einer Urkunde geehrt.

Thema der Sonderausstellung 2021 im Gonzenheimer Museum im Kitzenhof ist „Schulen in Gonzenheim“. Die Ausstellung wird in zwei Abschnitten gezeigt, zuerst die alte Gonzenheimer Volksschule und die Friedrich-Ebert-Schule und nach den Sommerferien das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium und die Maria-Ward-Schule.

Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim e.V. 2020

Da wegen Umbauarbeiten im Vereinshaus Gonzenheim die Räume nicht zur Verfügung standen, fand die Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim e.V. am 04. März 2020 im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Gonzenheim statt.

Der 1. Vorsitzende Ernst Henrich erwähnte in seinem Geschäftsbericht 2019 die Veranstaltungen und Aktivitäten des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim und des Gonzenheimer Museums im Kitzenhof. Er erinnerte besonders an die Sonderausstellung 400 Jahre Kitzenhof – Leben und Wohnen in früherer Zeit“.

Am 31. Dezember 2019 hat der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim 64 Mitglieder. Gegen den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2019 gab es keine sachlichen und rechnerischen Einwände: Die Kassenprüfer erwähnten besonders die vorbildliche Arbeit des Kassierers Günter Konradi.

Frau Monika Hahnenstein wurde für 30 Jahre treue Mitgliedschaft im Geschichtlichen Arbeitskreis Gonzenheim mit der Ehrennadel in Silber und einer Urkunde geehrt.

Für die nächste Zeit ist das Bachschusterfest am 20. Juni vorgesehen, weitere Veranstaltungen können wegen dem Umbau des Vereinshauses noch nicht geplant werden.

Sonderausstellung 2020

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim präsentiert im Gonzenheimer Museum im Kitzenhof eine neue Sonderausstellung „Bilder zur Konfirmation und Erstkommunion aus Gonzenheimer Familien“. Ab 19. Januar 2020 werden eine Fülle von Konfirmations- und Kommunionfotos aus Gonzenheimer Familien seit über 100 Jahren gezeigt. Die Bilder zur Erstkommunion und Konfirmation haben einen bleibenden Wert im Familienalbum, bezeugen sie doch die Aufnahme in unsere christliche Gemeinschaft. Die Gruppenfotos rufen Erinnerungen wach an die Schulzeit, an Freunde und Bekanntschaften aus der Kinderzeit.

Die Ausstellung wird im Obergeschoss des Museums bis zum 20. Dezember 2020 sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr (außer in den hessischen Schulferien) zu sehen sein.

Sonderführungen können unter der Telefonnummer 06172/453036 Henrich oder 06172/450134 Humpert vereinbart werden.

Ausstellung in der Spardabank Bad Homburg

Das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof ist während der hessischen Sommerferien geschlossen. Wie bereits im vergangenen Jahr kann der Geschichtliche Arbeitskreis in dieser Zeit einen kleinen Teil seiner Sonderausstellung „ 400 Jahre Kitzenhof – Leben und Wohnen in früherer Zeit“ in der Spardabank Bad Homburg am Waisenhausplatz präsentieren und so auf das Museum aufmerksam machen. Die Haushaltsgegenstände sind zum Teil über 100 Jahre alt, zu sehen sind handbetriebene Kaffemühlen, Saftpressen, historische Bügeleisen, ein Waschzuber mit Waschbrett und einiges mehr.

Bei der Eröffnung der kleinen Ausstellung gab es eine Überraschung: Die Spardabank fördert die Arbeit des Gonzenheimer Museums im Kitzenhof mit 2000 Euro, das Geld stammt aus Mitteln des Gewinn-Sparvereins.