Alle Beiträge von Wolfgang Tremmel

Ausstellung in der Spardabank Bad Homburg

Das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof ist während der hessischen Sommerferien geschlossen. Wie bereits im vergangenen Jahr kann der Geschichtliche Arbeitskreis in dieser Zeit einen kleinen Teil seiner Sonderausstellung „ 400 Jahre Kitzenhof – Leben und Wohnen in früherer Zeit“ in der Spardabank Bad Homburg am Waisenhausplatz präsentieren und so auf das Museum aufmerksam machen. Die Haushaltsgegenstände sind zum Teil über 100 Jahre alt, zu sehen sind handbetriebene Kaffemühlen, Saftpressen, historische Bügeleisen, ein Waschzuber mit Waschbrett und einiges mehr.

Bei der Eröffnung der kleinen Ausstellung gab es eine Überraschung: Die Spardabank fördert die Arbeit des Gonzenheimer Museums im Kitzenhof mit 2000 Euro, das Geld stammt aus Mitteln des Gewinn-Sparvereins.

Traditionelle Flurbegehung in Gonzenheim

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V.  hatte seine Mitglieder für Karfreitag zur traditionellen Flurbegehung eingeladen. An der mittlerweile 11. Flurbegehung nahmen nicht nur Mitglieder sondern auch einige Gäste teil, die wie jedes Jahr eine Urkunde erhielten.

Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Ernst Henrich haben die Geschichtsfreunde viele interessante Informationen über die Ortsgeschichte von Gonzenheim erhalten. Er erzählte unter anderem, dass die Gonzenheimer Gemarkung zu den ältesten besiedelten Orten der Umgebung zählt, jedoch erst um 1270 erstmals im Eppsteiner Lehnsbuch erwähnte wurde.

Der Rundgang begann bei herrlichem Wetter an der Ev. Kirche vorbei am alten Pfarrhaus und dann zum ehemaligen Brendel-Hattsteinischen Gut zum Museum im Kitzenhof. Dort erinnerte er an den ehemaligen Standort des Gemeinderechnerhofs, die vielen Mühlen und den letzten Laufbrunnen „Das Börnchen“. Weiter ging es durch die Fluren „In den Dörrenwiesen“ „Das Ort“ und „Homburger Weg“ die Straße  Alt Gonzenheim entlang, früher die Obergasse und ein wichtiger Verbindungsweg nach Homburg. In dieser Straße wohnte der Maler  Eberhard  Quirin und auch gab es dort einmal eine Poststelle. Der Weg führte weiter an der Eisenbahnlinie entlang mit Blick auf das ehemalige Frankengräberfeld zur Frankfurter Landstraße vorbei am alten Bach und der früheren Haltestelle der Straßenbahnlinie 25. Es ging weiter zum Homburger Hof mit der Freiheitslinde und Blick vom Gunzoplatz auf die „Backhauswiesen“ und dann durch das Gässchen zur Ev. Kirche.

Ernst Henrich hatte aus dem Archiv verschiedene Bilder mit alten Ansichten herausgesucht, die an den einzelnen Stationen jeweils große Beachtung fanden.  Bei der anschließenden österlichen Kaffeetafel im evangelischen Gemeindehaus bot sich Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen.

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim e.V.

Da wegen Umbauarbeiten im Vereinshaus die Räume nicht zur Verfügung standen, fand die Jahreshauptversammlung des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim e.V. am 20. März 2019 im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Gonzenheim statt. 

Der 1. Vorsitzende Ernst Henrich erwähnte in seinem Geschäftsbericht 2018 die Veranstaltungen und Aktivitäten des Geschichtlichen Arbeitskreises Gonzenheim und des Gonzenheimer Museums im Kitzenhof. Er erinnerte an die Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim und dass Oberbürgermeister Alexander Hetjes am 18. Mai vor dem Museum die Ortsrundgangsstafel ihrer Bestimmung übergab. Am 30. Mai wurde das erste Ortsrundgangsschild am Eingang zur Gartenwirtschaft des Homburger Hofes für den 18. Anlaufpunkt des historischen Rundganges durch den alten Ortskern angebracht. Die Aufstellung von weiteren Ortsrundgangsschildern ist geplant. Am 

31. Dezember 2018 hat der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim 64 Mitglieder. Gegen den Kassenbericht für das Rechnungsjahr 2018 gab es keine sachlichen und rechnerischen Einwände. Die Kassenprüfer erwähnten besonders die vorbildliche Arbeit des Kassierers. Die anwesenden Mitglieder stimmten darüber ab, dass Jugendliche bis zum Alter von 27 Jahren keinen Mitgliedsbeitrag zahlen; ab dem vollendeten 27. Lebensjahr zahlen sie im kommenden Kalenderjahr den vollen Mitgliedsbeitrag.

Die Sonderausstellung „400 Jahre Kitzenhof – Leben und Wohnen in früherer Zeit“ ist bis zum 15. Dezember 2019 im Gonzenheimer Museum im Kitzenhof zu sehen. Für die Sonderausstellung 2020 werden Konfirmations- und Kommunionbilder gesucht.

Herr Heinz Humpert wurde für 20 Jahre Mitgliedschaft im Geschichtlichen Arbeitskreis Gonzenheim mit der Ehrennadel in Bronze und einer Urkunde geehrt. Er ist seit dem 1. Januar 1999 Mitglied und wurde im März 2009 in den Vorstand als 2. Vorsitzender gewählt

Tag des offenen Denkmals 2018

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V. lädt zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018 in das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof, Am Kitzenhof 4, ein.

Im Museum kann von 13.00 bis 18.00 Uhr auch die Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim“ besichtigt werden. Der Eintritt ins Museum ist frei.

Außerdem beginnt um 13.30 Uhr am Museum unter der Leitung von Ernst Henrich ein Stadtteilspaziergang entlang der Gonzenheimer Bachläufe (Dauer ca. 1 Stunde) bei dem die Teilnehmer Bekanntes und weniger Bekanntes von Gonzenheim sehen und hören können.

Anschließend gibt es in der Schultheißenstube des Vereinshauses Kaffee und Kuchen, und es bietet sich Gelegenheit, dass sich die Anwesenden über das Gesehene und Gehörte austauschen und so auch miteinander ins Gespräch kommen können.

Eine vorherige Anmeldung bis zum 5. September 2018 ist erforderlich und zwar unter:
e-mail: ed.hzgagnull@hcirneh.tsnre oder Telefon: 06172 / 45 30 36
e-mail: ed.hzgagnull@trepmuh.znieh oder Telefon: 06172 / 45 01 34

Ausstellung in der Sparda-Bank

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim hat während der Sommerferien die Möglichkeit in der Sparda-Bank am Waisenhausplatz in Bad Homburg mit einer kleinen Ausstellung auf sich aufmerksam zu machen. Zwei neue Rollups informieren über den Arbeitskreis und über das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof. Außerdem werden in den Geschäftsräumen einige Bilder der diesjährigen Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim“ präsentiert. Ferner ist eine sogenannte Schnitzbank aus dem Archiv des Gonzenheimer Museums aufgestellt.

Erstes Ortsrundgangschild „Homburger Hof und Freiheitslinde“

Am 30. Mai 2018 wurde das erste Ortsrundgangschild „Homburger Hof und Freiheitslinde“ am Eingang zur Gartenwirtschaft des Homburger Hofes in Gonzenheim, Frankfurter Landstr. 126 angebracht.

Das Schild ist der Anlaufpunkt 18 aus dem historischen Rundgang durch den alten Ortskern von Gonzenheim. Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim plant weitere Ortsrundgangschilder, wenn die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Der Homburger Hof war bis zum Verkauf im Jahre 1981 immer im Eigentum der gleichen Familie und führte in gerade Linie von Valentin Zahmel dem Besitzer von 1682 zu Berta Rühl der letzten Eigentümerin. Danach wechselten mehrere Eigentümer und er ist seit 2008 im Eigentum der Familie Winter.

Peter Bruder, der Wirt des Homburger Hofes, pflanzte am 30. Mai 1848 im Garten die sogenannte Freiheitslinde. Anlass war die Nationalversammlung am 18. Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche. Der Baum sollte für Frieden und Freiheit stehen und wurde 1938 unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Naturdenkmal.

Gonzenheimer Ortsrundgangstafel

Der 18. Mai war wieder ein besonderer Tag in Gonzenheim. Vor genau fünf Jahren, am 18. Mai 2013, wurde das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof eröffnet, das jeden Sonntag, außer in den hessischen Ferien, von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden kann. Ein Besuch in unserem Museum lohnt sich immer wieder, denn die Präsentation von Vor- und Frühgeschichte in unserem Lebensraum, Leben mit und in den Vereinen, in der Gemeinde und in den Kirchen sowie Handwerk, Landwirtschaft und Gewerbe ist nach wie vor sehenswert.

Am 18. Mai 2018 enthüllte Oberbürgermeister Alexander Hetjes die neue Ortsrundgangtafel am Kitzenhof. Nun bilden die Ortsrundgangtafel und das Museum eine Einheit, wenn es um die Geschichte von Gonzenheim geht, denn sie erinnern nicht nur an längst vergangene Zeit sondern sie halten auch das fest, was heute noch zu sehen ist.

Die Ortsrundgangtafel besteht aus zwei Teilen: einmal der Rundgang durch den alten Ortskern mit seinen Wohnhäusern und Gehöfte und den Hinweis auf die ehemaligen Mühlen, das Kartäuser Gut, die alte Gemeindewaage, aber auch die Kirche und die Schule sind erwähnt. Der Rundgang hat insgesamt 23 Anlaufstellen.

Der 2. Rundgang mit 20 Anlaufstellen führt durch die Außenbezirke der Gonzenheimer Grenzen vor 1858 mit den Bahnhöfen, dem Seedammbad, dem Sanatorium Dr. Goldschmidt, der Marienbader Siedlung und vieles mehr.

Passend zu der Ortsrundgangtafel hat der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim zwei Broschüren und der Magistrat der Stadt Bad Homburg einen Flyer herausgebracht, in denen die einzelnen Anlaufstellen ausführlich beschrieben sind.

Die Broschüren sind im Museum käuflich zu erwerben, der Flyer ist ebenfalls im Museum erhältlich.

Traditionelle Flurbegehung in Gonzenheim

Der Geschichtliche Arbeitskreis e.V. hatte seine Mitglieder am Karfrreitag, 30. März 2018 zur traditionellen Flurbegehung eingeladen. An der mittlerweile 10. Flurbegehung nahmen nicht nur Mitglieder sondern auch einige Gäste teil, die wie jedes Jahr wieder eine Urkunde erhielten.

Der Rundgang begann am Gonzenheimer Museum im Kitzenhof und bereits nach einigen Metern war der erste Halt an dem ehemaligen Standort der „Großen Schudtenmühle“. Weiter ging es die Friedrichsdorfer Straße entlang, die im Volksmund auch Wolfshohl genannt wird, vorbei „Am Huhnberg“, wo sich früher der Gonzenheimer Sportplatz befand, bis zum Hof Westerfeld. Der Weg führte weiter in Richtung Obererlenbach durch die Fluren „Auf der gelben Erdenkaut“, „Am Massenheimer Weg“, „Am Erlenbacher Fußpfad“, „Im Gänsgrund“ und „An der alten Weinstraße“ entlang bis zum ehemaligen Gonzenheimer Schießstand. In der Nähe befindet sich ein Basalt-Findling.

Es ging weiter am „Drei Lindenborn“ vorbei zum Vereinshaus. Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Ernst Henrich haben die Geschichtsfreunde wieder interessante Informationen erhalten. Auch hatte Ernst Henrich aus dem Archiv verschiedene Bilder mit alten Ansichten herausgesucht, die an den einzelnen Stationen jeweils große Beachtung fanden.

Bei der anschließenden österlichen Kaffeetafel in der Schultheißenstube bot sich Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen. Herrn Rolf Wagner, der an allen zehn Flurbegehungen teilgenommen hat, überreichte der 1. Vorsitzende als Belohnung die Broschüre „Historischer Rundgang durch Gonzenheim“:

Gonzenheimer Kunstkalender 2018

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim plant für 2018 eine Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim“. In Anlehnung zu dieser Ausstellung ist ein Kunstkalender mit Gonzenheimer Motiven entstanden, die die Künstlerinnen Bianca Scheich und Jutta Gehm gemalt haben. Der Kunstkalender eignet sich für ein Weihnachtsgeschenk genauso gut wie für ein Geburtstagsgeschenk. Der Kalender „Gonzenheim in farbenfrohen Bildern“ in Spiralbindung und Aufhängung mit 12 Gonzenheimer Motiven in der Größe DIN A 4 kostet pro Stück 9,50 €. Er ist ab sofort im Heimatmuseum,  Am Kitzenhof 4, während der Öffnungszeiten sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr und auch bei Ernst Henrich Tel. 06172/453036 oder Heinz Humpert Tel. 06172/450134 erhältlich.

Die Sonderausstellung „Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit“ ist noch bis einschließlich 17. Dezember 2017 jeden Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.