Ausstellung in der Sparda-Bank

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim hat während der Sommerferien die Möglichkeit in der Sparda-Bank am Waisenhausplatz in Bad Homburg mit einer kleinen Ausstellung auf sich aufmerksam zu machen. Zwei neue Rollups informieren über den Arbeitskreis und über das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof. Außerdem werden in den Geschäftsräumen einige Bilder der diesjährigen Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim“ präsentiert. Ferner ist eine sogenannte Schnitzbank aus dem Archiv des Gonzenheimer Museums aufgestellt.

Erstes Ortsrundgangschild „Homburger Hof und Freiheitslinde“

Am 30. Mai 2018 wurde das erste Ortsrundgangschild „Homburger Hof und Freiheitslinde“ am Eingang zur Gartenwirtschaft des Homburger Hofes in Gonzenheim, Frankfurter Landstr. 126 angebracht.

Das Schild ist der Anlaufpunkt 18 aus dem historischen Rundgang durch den alten Ortskern von Gonzenheim. Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim plant weitere Ortsrundgangschilder, wenn die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Der Homburger Hof war bis zum Verkauf im Jahre 1981 immer im Eigentum der gleichen Familie und führte in gerade Linie von Valentin Zahmel dem Besitzer von 1682 zu Berta Rühl der letzten Eigentümerin. Danach wechselten mehrere Eigentümer und er ist seit 2008 im Eigentum der Familie Winter.

Peter Bruder, der Wirt des Homburger Hofes, pflanzte am 30. Mai 1848 im Garten die sogenannte Freiheitslinde. Anlass war die Nationalversammlung am 18. Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche. Der Baum sollte für Frieden und Freiheit stehen und wurde 1938 unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein Naturdenkmal.

Gonzenheimer Ortsrundgangstafel

Der 18. Mai war wieder ein besonderer Tag in Gonzenheim. Vor genau fünf Jahren, am 18. Mai 2013, wurde das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof eröffnet, das jeden Sonntag, außer in den hessischen Ferien, von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden kann. Ein Besuch in unserem Museum lohnt sich immer wieder, denn die Präsentation von Vor- und Frühgeschichte in unserem Lebensraum, Leben mit und in den Vereinen, in der Gemeinde und in den Kirchen sowie Handwerk, Landwirtschaft und Gewerbe ist nach wie vor sehenswert.

Am 18. Mai 2018 enthüllte Oberbürgermeister Alexander Hetjes die neue Ortsrundgangtafel am Kitzenhof. Nun bilden die Ortsrundgangtafel und das Museum eine Einheit, wenn es um die Geschichte von Gonzenheim geht, denn sie erinnern nicht nur an längst vergangene Zeit sondern sie halten auch das fest, was heute noch zu sehen ist.

Die Ortsrundgangtafel besteht aus zwei Teilen: einmal der Rundgang durch den alten Ortskern mit seinen Wohnhäusern und Gehöfte und den Hinweis auf die ehemaligen Mühlen, das Kartäuser Gut, die alte Gemeindewaage, aber auch die Kirche und die Schule sind erwähnt. Der Rundgang hat insgesamt 23 Anlaufstellen.

Der 2. Rundgang mit 20 Anlaufstellen führt durch die Außenbezirke der Gonzenheimer Grenzen vor 1858 mit den Bahnhöfen, dem Seedammbad, dem Sanatorium Dr. Goldschmidt, der Marienbader Siedlung und vieles mehr.

Passend zu der Ortsrundgangtafel hat der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim zwei Broschüren und der Magistrat der Stadt Bad Homburg einen Flyer herausgebracht, in denen die einzelnen Anlaufstellen ausführlich beschrieben sind.

Die Broschüren sind im Museum käuflich zu erwerben, der Flyer ist ebenfalls im Museum erhältlich.

Traditionelle Flurbegehung in Gonzenheim

Der Geschichtliche Arbeitskreis e.V. hatte seine Mitglieder am Karfrreitag, 30. März 2018 zur traditionellen Flurbegehung eingeladen. An der mittlerweile 10. Flurbegehung nahmen nicht nur Mitglieder sondern auch einige Gäste teil, die wie jedes Jahr wieder eine Urkunde erhielten.

Der Rundgang begann am Gonzenheimer Museum im Kitzenhof und bereits nach einigen Metern war der erste Halt an dem ehemaligen Standort der „Großen Schudtenmühle“. Weiter ging es die Friedrichsdorfer Straße entlang, die im Volksmund auch Wolfshohl genannt wird, vorbei „Am Huhnberg“, wo sich früher der Gonzenheimer Sportplatz befand, bis zum Hof Westerfeld. Der Weg führte weiter in Richtung Obererlenbach durch die Fluren „Auf der gelben Erdenkaut“, „Am Massenheimer Weg“, „Am Erlenbacher Fußpfad“, „Im Gänsgrund“ und „An der alten Weinstraße“ entlang bis zum ehemaligen Gonzenheimer Schießstand. In der Nähe befindet sich ein Basalt-Findling.

Es ging weiter am „Drei Lindenborn“ vorbei zum Vereinshaus. Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Ernst Henrich haben die Geschichtsfreunde wieder interessante Informationen erhalten. Auch hatte Ernst Henrich aus dem Archiv verschiedene Bilder mit alten Ansichten herausgesucht, die an den einzelnen Stationen jeweils große Beachtung fanden.

Bei der anschließenden österlichen Kaffeetafel in der Schultheißenstube bot sich Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen. Herrn Rolf Wagner, der an allen zehn Flurbegehungen teilgenommen hat, überreichte der 1. Vorsitzende als Belohnung die Broschüre „Historischer Rundgang durch Gonzenheim“:

Gonzenheimer Kunstkalender 2018

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim plant für 2018 eine Sonderausstellung „Künstler sehen Gonzenheim“. In Anlehnung zu dieser Ausstellung ist ein Kunstkalender mit Gonzenheimer Motiven entstanden, die die Künstlerinnen Bianca Scheich und Jutta Gehm gemalt haben. Der Kunstkalender eignet sich für ein Weihnachtsgeschenk genauso gut wie für ein Geburtstagsgeschenk. Der Kalender „Gonzenheim in farbenfrohen Bildern“ in Spiralbindung und Aufhängung mit 12 Gonzenheimer Motiven in der Größe DIN A 4 kostet pro Stück 9,50 €. Er ist ab sofort im Heimatmuseum,  Am Kitzenhof 4, während der Öffnungszeiten sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr und auch bei Ernst Henrich Tel. 06172/453036 oder Heinz Humpert Tel. 06172/450134 erhältlich.

Die Sonderausstellung „Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit“ ist noch bis einschließlich 17. Dezember 2017 jeden Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Tag des offenen Denkmals 2017

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim hatte am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 10. September 2017, das Museum im Kitzenhof geöffnet, das seit einigen Jahren in dem unter Denkmalschutz stehenden im Jahre 1619 erbauten Fachwerkhaus untergebracht ist.

Die Besucher hatten die Möglichkeit, nicht nur das Museum sondern auch die Sonderausstellung „Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit“ zu besichtigen. Außerdem konnte man bei einem Spaziergang unter der Leitung von Ernst Henrich Bekanntes und weniger Bekanntes von Gonzenheim hören und sehen.

Bei der anschließenden gemütlichen Kaffeetafel in der Schultheißenstube des Vereinshauses bot sich Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen.

Gedenktafel für Eberhard Quirin

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V. erinnert mit einer Gedenktafel am Haus „Alt Gonzenheim 22“ an den Maler und Radierer Eberhard Quirin.

Eberhard Quirin, geboren am 24. Dezember 1864 in Oberursel hat in Alt Gonzenheim 22 von 1927 bis zu seinem Tode am 6. Dezember 1951 gewohnt. Das ehemalige Wohnhaus wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. 

Eberhard Quirin erhielt seine Ausbildung unter anderem in der Städelschule in Frankfurt, in der Akademie der bildenden Künste in München und bei Anton Burger in der Kronberger Malerkolonie. Zu seinen Werken gehören Portraits, Radierungen mit Motiven der Frankfurter Altstadt, Bad Homburg, Taunuslandschaften und vieles mehr.

Flurbegehung 2017

Der Geschichtliche Arbeitskreis Gonzenheim e.V. hatte seine Mitglieder am Karfreitag zur traditionellen Flurbegehung eingeladen. Der Rundgang begann am Gonzenheimer Museum im Kitzenhof, führte zur U-Bahnhaltestelle, weiter die Feldstraße entlang, dann über die „Zuckerrübenbrücke“, am ehemaligen Güterbahnhof und Lokschuppen vorbei zum Bahnhof und zurück am Dornbach entlang nach Alt Gonzenheim und zum Vereinshaus Gonzenheim.

Unter der Führung des 1. Vorsitzenden Ernst R. Henrich haben die Geschichtsfreunde wieder interessante Informationen erhalten. Auch hatte Ernst R. Henrich aus dem Archiv verschiedene Bilder mit alten Ansichten herausgesucht, die an den einzelnen Stationen jeweils große Beachtung fanden.

Bei der anschließenden österlichen Kaffeetafel in der Schultheißenstube bot sich die Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen. Frau Kunigunde Croon nahm das Treffen zum Anlass und schenkte dem Geschichtlichen Arbeitskreis für das Museum ein weiteres Bild von dem Maler Eberhard Quirin und zwar eine Radierung mit dem Frankfurter Motiv „Lutherhaus und Hainerhöfchen“.

Ortsrundgang Karfreitag 2017

„Gonzenheimer Hochzeitsbilder“

Ab 15. Januar: Sonderausstellung 2017 „Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit“

Das Gonzenheimer Museum im Kitzenhof wird ab Sonntag, 15. Januar 2017 nach den Ferien wieder geöffnet sein. Dann kann auch die neue Sonderausstellung „Gonzenheimer Hochzeitsbilder im Wandel der Zeit“ besichtigt werden. In der Sonderausstellung im Obergeschoss des Museums werden eine Fülle von Hochzeitsbildern von Gonzenheimer Familien aus allen Generationen gezeigt.

Das Museum hat dann jeden Sonntag – ausser in den hessischen Schulferien – von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sonderführungen können unter der Telefonnummer 06172 / 453036 (E. Henrich) oder 06172 / 450134 (H. Humpert) vereinbart werden. Der Eintritt zum Museum ist frei.